Benjamin Graham: Das Missachten dieser Aktienweisheit macht euch arm

Benjamin Graham: Das Missachten dieser Aktienweisheit macht euch arm
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Spricht man von den größten Investoren aller Zeiten, darf der Name Benjamin Graham nicht fehlen. Das Wissen der Börsenlegende ist auch heute noch Gold wert.

Benjamin Graham ist als Urvater der fundamentalen Wertpapieranalyse bekannt. Seine Erkenntnisse revolutionierten den Aktienmarkt und übten großen Einfluss auf den damals 19-jährigen Warren Buffett aus. Noch heute folgt Buffett, mittlerweile einer der reichsten Menschen der Welt, den Grundsätzen seines früheren Lehrmeisters. Niemals kauft er eine Aktie, die über ihrem inneren Wert liegt. Auch wir können von den zahlreichen Weisheiten Grahams profitieren.

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Belügt euch nicht beim investieren

Graham, der in den Jahren 1894-1976 lebte, schrieb mehrere Bücher im Laufe seiner Karriere. Sein bekanntestes Werk, The Intelligent Investor*, gilt vielen Anlegern noch heute als eine Art Börsenbibel. Das Buch liefert einen umfassenden Einblick in die Anlagephilosophie des US-Amerikaners. Eine der wohl prägnantesten Weisheiten des Bestsellers, im Hinblick auf rationales Investieren, ist die folgende:

“Du darfst dir niemals vormachen, dass du investierst, wenn du spekulierst.”

Die Investorenlegende lebte damals in einem Umfeld, in dem Spekulation an der Tagesordnung war. Graham wusste ganz genau, welchen Einfluss Emotionen auf die Aktienauswahl haben können. Er wusste auch, dass Menschen gut darin sind, sich selbst zu manipulieren.

Wenn ihr eine Aktie entdeckt habt, trefft die Kaufentscheidung nicht schon, bevor ihr eine Analyse durchgeführt habt. Sucht nicht im Nachhinein nach Gründen, die euren Kauf rechtfertigen. Zu oft verlieben wir uns in eine Aktie, nicht aufgrund überragender Kennzahlen, sondern in Folge emotionaler Impulse. Ein Fehler, der uns im schlimmsten Fall verheerende Verluste beschert.

Graham war überzeugt, dass handfeste Daten das einzige Werkzeug eines erfolgreichen Investors seien. Spekulation war sein größter Feind. Anlegern riet er immer wieder, Aktien nicht basierend auf Optimismus, sondern “basierend auf Arithmetik” zu kaufen. Arithmetik bezeichnet nichts weiter als simples Rechnen. Im Hinblick auf die Börse bedeutet das, Aktien nur dann zu kaufen, wenn die relevanten Zahlen eines Unternehmens vielversprechend sind. Zu den beliebtesten Kennzahlen Grahams gehörten Werte wie das KGV, das KBV und der Verschuldungsgrad.

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