Bei der Commerzbank Gold kaufen: So funktioniert’s mit Leichtigkeit

Bei der Commerzbank Gold kaufen: So funktionierts mit Leichtigkeit
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Wer bei der Commerzbank Gold kaufen will, ist hier an der richtigen Stelle. Wir zeigen dir, wie du blitzschnell an deine ersten Barren oder Münzen kommst.

Kunden bei der Commerzbank können zwischen den unterschiedlichsten Anlageprodukten entscheiden. Neben Aktien, Anleihen, Zertifikaten und weiteren Wertpapieren, bietet das Kreditinstitut auch Gold zum Kauf an. Wenn dich das Edelmetall interessiert, kannst du dir schon in wenigen Schritten deine ersten Barren oder Münzen liefern lassen. Wir zeigen dir, wie der ganze Prozess funktioniert.

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Bei der Commerzbank Gold kaufen: Fünf-Schritte-Anleitung

Am einfachsten kannst du Goldbarren und Münzen über den Online-Banking-Bereich kaufen. Das klappt, indem du folgende Schritte befolgst:

  1. Öffne die Seite für Gold- und Edelmetallanlagen.
  2. Wähle das gewünschte Produkt aus.
  3. Schließe deine Bestellung mit einer TAN-Eingabe ab.
  4. Klicke auf “Weiter”.
  5. Deine Bestellung ist abgeschlossen. Du solltest jetzt eine Bestellbestätigung erhalten.

Natürlich lässt sich das Gold auch in der Filiale kaufen. Ebenso kann der gesamte Prozess telefonisch abgewickelt werden. Die Kundenummer der Commerzbank lautet: 069 5 8000 8000.

Aber Vorsicht: Du solltest dich nicht blindlings in den Goldkauf hineinstürzen. Gold ist nämlich nicht gleich Gold. Bei der Commerzbank gibt es neben Barren und Münzen auch die Möglichkeit, Edelmetalle in immaterieller Form zu erwerben. Mit ETCs und ETFs besitzen Anleger das Edelmetall nur auf dem Papier – das bringt einige Vorteile mit sich. Was der Unterschied zwischen den verschiedenen Anlagemöglichkeiten ist, wollen wir im Folgenden erklären.

Gold als Barren oder Münzen kaufen: Das musst du wissen

Wer bei der Commerzbank Gold kaufen möchte, und zwar in physischer Form, kann sich für Barren oder Münzen entscheiden. Das Gold sollte hierbei an eine Adresse geliefert werden wo es auch gelagert werden kann. Für diesen Aufwand werden Zusatzkosten fällig. Möchte man das Gold nämlich nicht gerade unter der Matratze verstauen, benötigt man einen Tresor oder eine andere sichere Verwahrungsoption.

Bei der Commerzbank gibt es sogenannte Bankschließfächer, in denen die Kunden ihre Edelmetalle verwahren können. Ein mittelgroßes Fach kostet dort 169 Euro im Jahr. Ein privater Tresor mit den nötigen Sicherheitsstandards kostet je nach Größe mehrere hundert bis tausend Euro beim Kauf.

Daneben gibt es noch weitere Kosten, die man beim Goldkauf beachten sollte. So müssen Kunden bei der Commerzbank z.B. für die Versandkosten aufkommen. Die liegen pro Standardbestellung bei 7,90 Euro. Auch wird bei jedem Kauf eine Transaktionsgebühr in Höhe von 12,60 Euro fällig. Zusätzlich müssen Kunden für den Spread aufkommen, also die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis (dieser kann variieren).

Goldbarren und Münzen kaufen: Wichtige Tipps vor dem Kauf

Beim Kauf von Goldbarren ist es wichtig, dass der Goldanteil bei 99,99 Prozent liegt. Außerdem sollte eine Zertifizierung der Londoner Bullion Market Association (LBMA) vorhanden sein. Die gibt es z.B. bei Barren mit ­Prägestempeln von Heraeus, Umicore, Valcambi oder Perth Mint. Der Erwerb von Barren statt Münzen lohnt sich bei Anlagesummen von mehr als 1.000 Euro.

Willst du Münzen als Geldanlage nutzen, solltest du darauf achten keine Sammler-, sondern Anlagemünzen zu kaufen. Anlagemünzen sind steuerfrei, sofern der Feingehalt 99,99 Prozent beträgt, und einzig vom Goldpreis, nicht aber vom Sammelinteresse abhängig. Anlagemünzen, die du ohne Sorge bei der Commerzbank kaufen kannst, sind Krügerrand, Britannia, Känguru, Wiener Philharmoniker, American Eagle und Maple Leaf.

Gold als ETCs oder ETFs kaufen – das musst du wissen

Wer bei der Commerzbank Gold kaufen will, kann sich auch für sogenannte Gold-ETCs entscheiden. Das sind im Grunde nichts weiter als Schuldverschreibungen, die den Goldpreis nachbilden und an der Börse gehandelt werden. ETCs sind in der Regel mit physischen Goldbeständen besichert.

Reine Gold-ETFs gibt es in Deutschland gar nicht. Den Titel “ETF” dürfen hierzulande nämlich nur gestreute Indexfonds tragen. Da ein Gold-ETF aber nur in eine einzige Anlageklasse investiert (nämlich Gold), geht er laut Gesetz nicht als Indexfonds durch. Was wir als Gold-ETF bezeichnen sind viel eher Fonds, die in Aktiengesellschaften investieren, die mit dem Edelmetall zu tun haben (z.B. Bergbauunternehmen).

Mit ETCs können Anleger direkt vom der Entwicklung des Goldpreises profitieren, mit ETFs nur indirekt. Doch egal für welche Anlageklasse man sich entscheidet, beide sind deutlich günstiger als der physische Goldkauf. Die Versand- und Aufbewahrungskosten fallen hier schließlich komplett weg. Dafür zählen Gold-ETCs leider nicht zum Sondervermögen, was die Geldanlage riskanter macht.

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Gold als Geldanlage: Lohnt sich das überhaupt?

Entgegen der allgemeinen Vorstellung ist Gold nicht zwingend wertstabiler als der Aktienmarkt. Die US-amerikanische Finanzanalyse-Plattform Morningstar Direct kam bei einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Gold von Anfang 2001 bis Anfang 2019 eine Volatilität von durchschnittlich 21,52 Prozent aufwies. Der Weltaktien-Index MSCI World zeigte sich mit 19,66 Prozent weniger volatil im gleichen Zeitraum.

Auch schützt Gold nicht unbedingt vor der Inflation. Damit das Edelmetall als Inflationsschutz gelten kann, müsste sein Preis immer dann steigen, wenn auch die Verbraucherpreise anziehen. Das ist beim Goldpreis jedoch nicht der Fall, wie zahlreiche Studien belegen.

Das Problem beim Gold ist auch, dass es keinen inneren Wert, wie bei z.B. Aktien, gibt. Ob das Edelmetall gerade günstig oder teuer zu haben ist, kann deshalb nur schwer ermittelt werden.

Komplett nutzlos ist das Aurum dennoch nicht. Weil sich der Goldpreis häufig entgegengesetzt zu den Aktienkursen entwickelt, lassen sich mit dem Edelmetall mögliche Verluste im Portfolio ausgleichen. Experten empfehlen in diesem Fall 5 bis 10 Prozent des eigenen Vermögens in Gold zu investieren.

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