Ab welchem Einkommen gehört man zur Oberschicht?

Ab welchem Einkommen gehört man zur Oberschicht?
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Die Oberschicht verspricht Luxus, finanzielle Freiheit und Sorglosigkeit. Doch ab welchem Nettoeinkommen gehört man eigentlich zum reichsten Anteil der Bevölkerung?

Spricht man von der Vermögensverteilung in Deutschland, so betrachtet man das Geld meist auf drei Gruppen verteilt: Die Unter-, die Mittel-, und die Oberschicht. Der durchschnittliche Deutsche verdient im Schnitt rund 2.000 Euro Nettoeinkommen pro Monat und gehört damit zur Mittelschicht. Besonders interessant ist für die meisten Menschen jedoch die Oberschicht, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ausmacht.

Neue Studie mit deutlichen Zahlen

Ab wann man zur Oberschicht gehört, ist nicht einheitlich bestimmt. Die Zuordnung in eine spezielle Gruppe hängt von mehreren Faktoren ab und wird von verschiedenen Organisationen unterschiedlich berechnet. Das Institut der deutschen Wirtschaft zählt die zehn Prozent der einkommensstärksten Bürger zur Oberschicht. Um zu diesem kleinen Prozentanteil anzugehören, muss man laut einer Studie des Instituts 3.529 Euro Netto pro Monat verdienen.

Kinderlose Paare gehören ab 5.294 Euro netto zu den Topverdienern der Gesellschaft. Um Familien mit Kindern in die Rechnung aufzunehmen, hat die Studie das Einkommen der Eltern durch einen Quotienten geteilt, der die zusätzlichen Kosten durch Kinder berücksichtigt. Daraus geht hervor, dass ein Paar mit zwei Kindern unter 14 Jahren ab 7.412 Euro netto der Oberschicht angehört.

Die Ergebnisse der Studie gehen aus den Befragungen mehrerer Privathaushalte hervor. Bedenkt jedoch, dass es sich hierbei um keine offiziellen Richtwerte handelt – eine klare Definition finanziellen Reichtums gibt es nicht. Dennoch kann man den “Eintritt” in die Oberschicht als persönliches Ziel festlegen und daran arbeiten, sein eigenes Vermögen zu vermehren.

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