7 wertvolle Finanztipps für Menschen in ihren 20ern

7 wertvolle Finanztipps für Menschen in ihren 20ern
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Du bist in deinen 20ern und hast keine Ahnung vom Geldmanagement? Wir stellen dir 7 Finanztipps vor, die dein jetziges und dein künftiges Leben verbessern werden.

Für junge Erwachsene spielt das Thema Finanzen oft nur eine untergeordnete Rolle. In den 20ern gibt es nun mal spannenderes zu entdecken, als Vermögensaufbau, Sparen und Altersvorsorge. Doch wer sich nicht früh genug um sein Geldwesen kümmert, könnte in Zukunft vor einem ausgewachsenen Problem stehen. Denn besonders in Zeiten, in denen sich deutsche Bürger nicht mehr auf die gesetzliche Rente verlassen können, ist Finanzplanung essentiell.

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Leider haben die meisten Menschen in der Schule oder im Elternhaus nur wenig über Finanzen gelernt. Damit du in deinen 20ern nicht ganz auf dem Trockenen sitzt, wollen wir dir 7 wertvolle Finanztipps an die Hand geben.

1. Erstelle ein Haushaltsbuch

Um deine Finanzen besser im Blick zu haben, solltest du ein Haushaltsbuch erstellen. Zuerst musst du dafür deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben notieren. Zu den Einnahmen zählst du all das hinzu, was ein Plus auf deinem Konto erwirkt – in deinen 20ern wird das hauptsächlich dein Gehalt sein. Die Ausgaben teilst du in “Fixe Kosten” (Miete, Versicherungen, Abos, etc.) und “Variable Kosten” (Tanken, Freizeit, Lebensmittel, etc.) auf.

Aus der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben kannst du jeden Monat deinen Überschuss ausrechnen. Entsteht kein Überschuss oder fällt dieser sogar negativ aus, solltest du dein Haushaltsbuch analysieren und nachsehen, an welcher Stelle Sparpotenzial besteht. Das Haushaltsbuch musst du nicht selbst erstellen. Im Internet findet man mittlerweile viele digitale Vorlagen, welche die typischsten Einnahmen und Ausgaben schon berücksichtigen.

2. Baue dir einen Notgroschen auf

Wer sich in seinen 20ern befindet hat vielleicht gerade das Elternhaus verlassen und steht jetzt zum ersten Mal auf eigenen Beinen. Ein finanzielles Rückgrat gibt es nicht mehr. Junge Erwachsene sollten sich deshalb einen Notgroschen aufbauen – eine Art Absicherung für schwierige Zeiten.

Jeder Mensch kann in einen finanziellen Engpass geraten, wenn zum Beispiel eine größere Reparatur fällig wird oder ein persönlicher Notfall eintritt. Wichtig ist, dass man für solche Situationen die richtigen Vorbereitungen getroffen hat. Die dazu nötige Geldreserve kannst du auf einem Tagesgeldkonto lagern. Der Faustregel zufolge sollte der Notgroschen etwa drei bis sechs Monatsausgaben abdecken.

3. Kümmere dich um den Vermögensaufbau

Viele junge Erwachsene verschieben den Vermögensaufbau auf spätere Zeiten. Dabei ist es von absoluter Wichtigkeit, schon im jungen Altern zu investieren. Umso früher du mit der Geldanlage anfängst, desto stärker kannst du nämlich vom Zinseszinseffekt profitieren. Außerdem hast du so mehr Zeit, dich um deine Altersvorsorge zu kümmern.

Für einen erfolgreichen Vermögensaufbau reichen schon kleine Beträge. Ein Beispiel: Stell dir vor, du besparst einen ETF, der eine jährliche Rendite von 7 Prozent abwirft, mit monatlich 100 Euro. Dann hättest du nach 40 Jahren ein Vermögen von 465.228,93 Euro angehäuft. Nicht schlecht, oder?

Diese Rechnung ist keinesfalls unrealistisch. Der MSCI World-Index erzielte seit Ende 1987 eine jährliche Rendite von durchschnittlich 7,9 Prozent – und das obwohl er zahlreiche Crashs und Bärenmärkte in dieser Zeit durchlebte. Um einen ETF-Sparplan einrichten zu können, benötigst du ein Wertpapierdepot. Ein kostenloses Depot findest du beim Online-Broker Scalable Capital*.

4. Eigne dir finanzielle Bildung an

Wie bereits erwähnt, mangelt es vielen jungen Erwachsenen an finanzieller Bildung. Glücklicherweise ist es nie zu spät, ein Buch in die Hand zu nehmen und sich weiterzubilden. Alternativ kann man auch auf Kurse, Videos oder Vorträge zum Thema Finanzen zurückgreifen. Wir bei Modern Wealth haben es uns zum Ziel gesetzt, die Menschen mit Hilfe unserer regelmäßigen Artikel und Finanztipps fortzubilden.

Umso mehr du lernst, desto besser kannst du investieren, deine Sparziele erreichen und ein Vermögen aufbauen. Nicht ohne Grund verbringt die Börsenlegende Warren Buffett etwa sechs Stunden pro Tag einzig mit dem Lesen von Büchern und Zeitungen.

5. Setze dir Sparziele

Einen gewissen Teil deines monatlichen Einkommens solltest du sparen bzw. investieren. Wie viel Geld du zur Seite legen solltest, hängt natürlich von deiner persönlichen Lage ab. Die 50-30-20-Regel stellt jedoch einen guten Orientierungspunkt dar. Diese besagt:

  • 50 Prozent deines Nettoeinkommens reservierst du für Fixkosten.
  • 30 Prozent deines Nettoeinkommens kannst du für Freizeitaktivitäten ausgeben.
  • 20 Prozent deines Nettoeinkommens wird gespart.

Wenn dir eine Sparquote von 20 Prozent noch zu hoch ist, kannst du auch mit kleineren Beträgen anfangen. Wichtig ist nur, dass du mit eiserner Disziplin an deinen Zielen festhältst. Hilfreiche Finanztipps, die das Erreichen deiner Sparquote deutlich leichter machen, findest du hier.

6. Fürchte dich nicht vor “guten Schulden”

Bei dem Wort “Schulden” denken wir im ersten Moment daran, wie unser Geld verschwindet. Doch tatsächlich gibt es auch Schulden, die dir finanzielle Vorteile erbringen können. Die Rede ist von sogenannten “guten Schulden”, welche z.B. entstehen, wenn du ein Studentendarlehen aufnimmst.

Kurzfristig betrachtet verlierst du durch das Studentendarlehen jede Menge Geld, das sogar noch verzinst wird. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren könnte sich das Darlehen jedoch als eine der beste Investitionen deines Lebens herausstellen, weil du durch das Studium schlussendlich zu deinen Traumjob kamst.

Zu den sogenannten “schlechten Schulden” zählen all jene Kredite, die in keinster Weise zum Vermögensaufbau beitragen. Man spricht auch von sogenannten Konsumschulden, die z.B. bei der Finanzierung eines Neuwagens, einer Spielekonsole oder eines Smartphones entstehen.

Auch interessant: 5 Finanztipps für die Geldanlage in unsicheren Zeiten

7. Vermeide Impulskäufe

Zu oft passiert es, dass wir Geld für Dinge ausgeben, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Vor allem junge Erwachsene, die in einer zunehmend materialistischen Kultur aufwachsen, können hiervon ein Lied singen. Dass solche Impulskäufe deiner Finanzplanung schaden, erklärt sich von selbst.

Zum Glück gibt es mehrere Methoden, mit denen sich Impulskäufe vorbeugen lassen. Eine davon ist die 14-Tage-Regel. Diese besagt, dass du ein Produkt, das mehr als 100 Euro kostet, nur dann kaufen solltest, wenn du es nach 14 Tagen immer noch haben möchtest. Der zweiwöchige Zeitraum hilft dir dabei, deine Gedanken zu sortieren und eine rationalere Entscheidung zu fassen.

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